GG.BET Glossar: Wetten, eSport, Casino
Grundbegriffe
Die Grundbegriffe wie Quote, Wette und Buchmacher bilden das Fundament, um sich im Wettangebot zurechtzufinden.
Wer mit dem Wetten beginnt, stößt auf einige Grundbegriffe, die in jedem Kontext vorkommen. Sie zu verstehen ist die Voraussetzung, um Angebote überhaupt einordnen zu können. Die folgenden Erklärungen sind bewusst einfach gehalten.
Diese Begriffe sind das ABC des Wettens und tauchen sowohl im Sport als auch im eSport auf. Wer sie beherrscht, kann sich in jedem Wettangebot orientieren.
Quote und Wette
Die Wette ist der Einsatz auf einen bestimmten Ausgang eines Ereignisses. Die Quote gibt an, wie viel eine gewonnene Wette einbringt, und spiegelt zugleich die geschätzte Wahrscheinlichkeit wider. Einsatz mal Quote ergibt die mögliche Auszahlung.
Einzel- und Kombiwette
Eine Einzelwette setzt auf einen einzigen Ausgang. Eine Kombiwette verbindet mehrere Ereignisse, deren Quoten sich multiplizieren — der mögliche Gewinn steigt, aber alle Teile müssen eintreffen, was die Wette riskanter macht.
Buchmacher
Der Buchmacher (oder Bookie) ist der Anbieter, der die Wetten annimmt und die Quoten stellt. In die Quoten ist eine Marge eingebaut, die seinen Vorteil sichert. In Deutschland brauchen Buchmacher für Sportwetten eine Erlaubnis der GGL.
Einsatz und Auszahlung
Der Einsatz ist der Geldbetrag, den man auf eine Wette setzt. Die Auszahlung ist der Betrag, den man im Gewinnfall erhält, und ergibt sich aus Einsatz mal Quote. Der reine Gewinn ist die Auszahlung abzüglich des Einsatzes. In Deutschland fällt zudem eine Wettsteuer von 5,3 % auf den Einsatz an, die die effektive Auszahlung beeinflusst.
Pre-Match und Live
Eine Pre-Match-Wette wird vor dem Beginn eines Ereignisses platziert, eine Live-Wette während des laufenden Geschehens. Pre-Match-Wetten erlauben ruhige Analyse im Voraus, Live-Wetten verlangen schnelle Entscheidungen, bieten dafür aber die Chance, auf den Spielverlauf zu reagieren.
Wette, Quote und Buchmacher sind die Grundbegriffe; die Quote zeigt den Gewinn und die geschätzte Wahrscheinlichkeit, Kombiwetten multiplizieren Quoten bei höherem Risiko.
Quotenarten
Die wichtigsten Quotenkonzepte sind die Dezimalquote, die Marge und das Konzept des Value.
Rund um die Quoten gibt es einige Konzepte, deren Verständnis das überlegte Wetten erst ermöglicht. Sie helfen zu beurteilen, ob eine Quote fair ist und wo sich eine Wette lohnt.
Diese Begriffe vertieft der Beitrag zu den Quoten und Margen; hier werden sie kompakt erklärt.
Dezimalquote
Die Dezimalquote ist das im deutschen Raum übliche Format. Eine Quote von 2,00 verdoppelt den Einsatz im Gewinnfall. Die implizite Wahrscheinlichkeit ergibt sich aus 1 geteilt durch die Quote — bei 2,00 also 50 %.
Marge
Die Marge ist der in die Quoten eingebaute Vorteil des Buchmachers. Man erkennt sie daran, dass die Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge über 100 % liegt. Je niedriger die Marge, desto besser für den Tipper.
Value
Value liegt vor, wenn die angebotene Quote höher ist, als die wahre Wahrscheinlichkeit es rechtfertigt. Das zu erkennen verlangt eine eigene, begründete Einschätzung. Value Betting ist das Kernkonzept des langfristig überlegten Wettens.
Dezimalquote, Marge und Value sind die zentralen Quotenkonzepte; die Marge ist der Buchmachervorteil, Value die im Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit zu hohe Quote.
Wettmärkte
Zu den gängigen Wettmärkten zählen das 1X2-Ergebnis, Über/Unter und das Handicap.
Ein Wettmarkt ist die konkrete Frage, auf die man wettet. Es gibt zahlreiche Markttypen, doch einige sind so verbreitet, dass man ihre Bezeichnungen kennen sollte. Sie kommen vor allem im Sport, teils auch im eSport vor.
Die folgenden drei Markttypen gehören zu den meistgenutzten und sind die Grundlage vieler Wetten.
1X2
Der 1X2-Markt ist die klassische Ergebniswette im Fußball: Sieg Heim (1), Unentschieden (X) oder Sieg Auswärts (2). Er ist einfach zu verstehen und der meistgespielte Markt überhaupt.
Über/Unter
Beim Über/Unter-Markt wettet man darauf, ob ein Wert — etwa die Toranzahl — über oder unter einer Marke liegt. Diese Tendenzwette ist unabhängig vom Sieger und belohnt ein Gespür für das erwartete Spieltempo.
Handicap
Das Handicap gibt einem Team einen rechnerischen Vor- oder Rückstand, um Stärkeunterschiede auszugleichen. Es macht die Quote auf einen klaren Favoriten attraktiver, verlangt aber, dass dieser deutlich genug gewinnt.
Beide Teams treffen
Der Markt „Beide Teams treffen" (Ja/Nein) fragt, ob beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen. Er ist unabhängig vom Sieger und im Fußball sehr beliebt, weil die Wette bis zum Schluss spannend bleibt, auch wenn das favorisierte Team nicht gewinnt.
Langzeitwette
Eine Langzeitwette (oder Outright) bezieht sich nicht auf ein einzelnes Spiel, sondern auf den Ausgang eines ganzen Wettbewerbs, etwa den Turniersieger oder den Meister einer Liga. Sie bindet den Einsatz über einen längeren Zeitraum und ist mit höherer Unsicherheit behaftet, da viele Faktoren über die Zeit hineinspielen.
1X2, Über/Unter und Handicap sind die gängigsten Wettmärkte; das 1X2 ist die klassische Ergebniswette, Über/Unter eine Tendenzwette, das Handicap gleicht Stärken aus.
eSport-Begriffe
Im eSport begegnen einem spezifische Begriffe wie Map und Runde, First Blood und Draft.
Der eSport bringt eine eigene Fachsprache mit, die sich aus den Spielen selbst ableitet. Wer auf CS2, Dota 2 oder League of Legends wetten will, sollte die wichtigsten Begriffe kennen, da viele Wettmärkte darauf aufbauen.
Diese Begriffe vertiefen die Beiträge zu den eSport-Wetten und den einzelnen Disziplinen; hier eine kompakte Übersicht.
Map und Runde
Eine Map ist ein einzelnes Spiel innerhalb einer Serie (Best of 3 oder 5). In CS2 besteht eine Map aus einzelnen Runden, die ein Team durch das Erfüllen von Aufgaben oder Ausschalten der Gegner gewinnt. Viele Wettmärkte beziehen sich auf Map- oder Rundenergebnisse.
First Blood
First Blood bezeichnet den ersten Kill einer Runde oder eines Spiels. Es ist ein verbreiteter Spezialmarkt, der das Wissen um die Anfangsphasen-Aggressivität eines Teams belohnt.
Draft
Der Draft ist in MOBA-Spielen wie Dota 2 und League of Legends die Auswahl und das Bannen der Helden vor dem Spiel. Er legt oft die Richtung einer Partie fest und ist ein wichtiger Frühindikator für die Einschätzung.
Map und Runde, First Blood und Draft sind zentrale eSport-Begriffe; viele Wettmärkte bauen auf ihnen auf, weshalb ihr Verständnis für eSport-Wetten grundlegend ist.
Fortgeschrittene Begriffe
Fortgeschrittene Konzepte sind der Cash-out, die Live-Wette und die Bankroll.
Über die Grundbegriffe hinaus gibt es Konzepte, die vor allem für regelmäßige und überlegte Tipper relevant sind. Sie betreffen die Verwaltung von Wetten und des Budgets und sind ein Zeichen für fortgeschrittenes Wettverständnis.
Diese Begriffe trennen den Gelegenheitstipper vom überlegten Spieler, der seine Einsätze bewusst steuert.
Cash-out
Der Cash-out erlaubt es, eine laufende Wette vor dem Ende des Ereignisses zu schließen, um Gewinne zu sichern oder Verluste zu begrenzen. Der angebotene Betrag richtet sich nach der aktuellen Quotenlage. Mehr im Beitrag zum Cash-out.
Live-Wette
Eine Live-Wette wird auf ein bereits laufendes Ereignis platziert, dessen Quoten sich fortlaufend anpassen. Sie verlangt schnelle Entscheidungen und ein gutes Gespür für das Momentum. Mehr im Beitrag zu den Live-Wetten.
Bankroll
Die Bankroll ist das gesamte für das Wetten vorgesehene Budget. Gutes Bankroll-Management bedeutet, pro Wette nur einen kleinen, festen Anteil einzusetzen, um Verluststrähnen zu überstehen. Es ist eine der wichtigsten Disziplinen des überlegten Wettens.
Chasing und Hausvorteil
Chasing bezeichnet das Jagen von Verlusten — den Versuch, einen Verlust durch immer neue, oft höhere Einsätze sofort auszugleichen. Es ist einer der gefährlichsten Fehler überhaupt. Der Hausvorteil ist der mathematische Vorteil, den der Anbieter über die Marge bzw. die Spielregeln hat und der dafür sorgt, dass das Glücksspiel über die Zeit zugunsten des Anbieters ausgeht.
RTP und Volatilität
Der RTP (Return to Player) gibt bei Casinospielen an, welcher Anteil der Einsätze theoretisch über viele Runden zurückfließt. Die Volatilität beschreibt die Schwankungsbreite der Gewinne — niedrig bedeutet häufige kleine, hoch seltene große Gewinne. Beide Werte zeigen sich erst über sehr viele Runden.
Cash-out, Live-Wette und Bankroll sind fortgeschrittene Konzepte; gutes Bankroll-Management mit kleinen, festen Einsätzen ist eine der wichtigsten Disziplinen des Wettens.
Was bedeutet die Quote bei einer Wette?
Die Quote gibt an, wie viel eine gewonnene Wette einbringt, und spiegelt zugleich die vom Buchmacher geschätzte Wahrscheinlichkeit wider. Einsatz mal Quote ergibt die mögliche Auszahlung. Im deutschen Raum sind Dezimalquoten üblich; eine Quote von 2,00 verdoppelt den Einsatz im Gewinnfall und entspricht 50 % Wahrscheinlichkeit.
Was ist eine Kombiwette?
Eine Kombiwette verbindet mehrere Ereignisse zu einer einzigen Wette, deren Quoten sich multiplizieren. Der mögliche Gewinn steigt mit jedem Teil, aber alle Teile müssen eintreffen, was die Wette deutlich riskanter macht als eine Einzelwette. Mit jedem zusätzlichen Teil sinkt die Trefferwahrscheinlichkeit.
Was bedeutet Value beim Wetten?
Value liegt vor, wenn die angebotene Quote höher ist, als die wahre Wahrscheinlichkeit des Ausgangs es rechtfertigt. Das zu erkennen verlangt eine eigene, begründete Einschätzung, die man der Quote gegenüberstellt. Value Betting ist das Kernkonzept des langfristig überlegten Wettens, garantiert aber keinen Gewinn, da die Varianz einer einzelnen Wette hoch bleibt und der Hausvorteil über die Zeit wirkt.
Was ist First Blood im eSport?
First Blood bezeichnet den ersten Kill einer Runde oder eines Spiels. Es ist ein verbreiteter eSport-Spezialmarkt, der das Wissen um die Anfangsphasen-Aggressivität eines Teams belohnt. Aggressive Teams, die früh Duelle suchen, sind hier anders einzuschätzen als vorsichtige, die die Anfangsphase ruhig spielen. Solche Spezialmärkte belohnen genaue Kenntnis der Spielweise eines Teams.
Was bedeutet Bankroll-Management?
Die Bankroll ist das gesamte für das Wetten vorgesehene Budget. Gutes Bankroll-Management bedeutet, pro Wette nur einen kleinen, festen Anteil von wenigen Prozent einzusetzen, um Verluststrähnen zu überstehen, ohne das gesamte Budget zu gefährden. Es ist eine der wichtigsten Disziplinen des überlegten Wettens.